Wir bekommen nicht genug von Käse. Wir lernen immer gerne dazu. Ihr auch? Dann seit ihr genau richtig. Wir beantworten Fragen rund um Lagerung, Einfrieren, Fettanteil, optimale Verzehrtemperatur oder Rohmilchkäse in der Schwangerschaft.

 

Wie lagere ich Bergkäse am Besten?

 

Kaum eine Frage drängt sich bei unseren Kunden so oft auf, wie die richtige Lagerung von Bergkäse. Schliesslich wollen alle längstmöglich ihren Käse geniessen können. Käsefachberaterin und Mitglied der Guilde Internationale des Fromagers Garde et Juré Irma Franz rät dazu, den Käse in Käsepapier zu verpacken und im Gemüsefach zu lagern, da dort in der Regel eine Temperatur von 6-9 Grad herrscht und dies dem “Käse bestens bekommt” und nicht zu kalt wird. Falls ihr kein Käsepapier zur Hand habt, kann der Bergkäse auch in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. Von Folie rät die Käseexpertin allerdings ab, denn “dort kann der Käse nicht atmen”.

Wir empfehlen den Käse in Käsepapier im Gemüsefach zu lagern.

 

Bei welcher Temperatur entfaltet Bergkäse sein größtes Aroma?

 

Um den größten Geschmack des Bergkäse zu geniessen, “sollte der Käse 30 – 60 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden” empfiehlt Käseliebhaberin Irma Franz. Auf Raumtemperatur entfaltet Bergkäse sein volles Aroma.

Wir empfehlen, den Bergkäse frühzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sich das volle Aroma entfalten kann.

 

Kann ich Bergkäse einfrieren?

 

Grundsätzlich kann Bergkäse eingefroren werden. Barbara Reichenberger von der Sennerei Hittisau weist jedoch darauf hin, “dass sowohl Geschmack, als auch Konsistenz leiden.”

Wir empfehlen daher, Bergkäse nicht einzufrieren.

 

Wie ist das eigentlich mit dem Fettgehalt?

 

Bei Käseprodukten werden grundsätzlich zwei Berechnungsmethoden zur Fettgehaltbestimmung angewendet:

  • Fettgehalt absolut
  • Fettgehalt in der Trockenmasse (Abkürzung: Fett i. T.)

Beim Fettgehalt absolut wird die Gesamtmasse des Käses miteingerechnet. Dabei wird auch der Wasseranteil miteinbezogen. Dagegen wird beim Fettgehalt i. T. der Masseanteil des Fetts in der Trockenmasse angezeigt, welches ohne den Wasseranteil berechnet wird.

 

Rohmilchkäse in der Schwangerschaft?

 

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist gerade in der Schwangerschaft besonders wichtig. Bei Rohmilchprodukten ist allerdings Vorsicht geboten. Im Unterschied zu pasteurisierter Milch wird bei der Verarbeitung von roher Milch diese nicht über 40 Grad Celsius erhitzt. Dadurch können Mikroorganismen wie beispielsweise Listerien überleben. Normalerweise können diese einem gesunden Körper nicht schaden. In der Schwangerschaft könnte sich dies allerdings negativ auf das Kind auswirken.

Wir empfehlen deswegen, während der Schwangerschaft auf Rohmilchprodukte zu verzichten.

 

Ihr habt Fragen rund um die genannten Themen, oder weitere Ideen für “Wissenwertes”. Dann hinterlasst uns gerne nachfolgend einen Kommentar.

 

Käse-Glückler-Bergkäse